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Christlicher Lebenslauf

"Herr, mach mich bereit für die Erweckung!" - so betete ich ...

Erweckungen erlebte ich in Wolfenbüttel, in Frankfurt, in Duisburg und in Leer-Mitte. Na, und im Schwarzwald. In Wolfenbüttel ging es um Hingabe; in Frankfurt nochmal um Grundsätzliches; in Duisburg um meine Befreiung und um spontane Heilungen; in Leer-Mitte um Heilungen; und im Schwarzwald um Befreiungen vom Rauchen.

Ich bin Gott dankbar für alles, was passiert ist! Ich sage 2021: "Gesegnet sei der Tag, an dem ich geboren bin!"

Jesus kam in mein Leben, als meine Schwester mich ins CVJM gelockt hatte. Dort lasen wir Johannes 11 - und ich wusste sofort, dass ich zu Jesus wollte. Und ich bekehrte mich später zu Ihm, auch öffentlich. 1976 bekam ich die Taufe im Heiligen Geist. Das erkläre ich später.

Mein Leben begann am 7. Dezember 1956 in Hannover als Sohn des gelähmten und im Rollstuhl sitzenden Hellmuth Siegmund-Schultze und seiner Ehefrau Elisabeth Siegmund-Schultze. Ich wuchs in Hannover-Kleefeld in einem liebevollen christlichen Elternhaus auf. Ich ging in Hannover-Zoo auf ein altsprachliches Gymnasium. Das heißt, dass ich Latein (das Große Latinum) und Griechisch hatte (Link zu mehr) und erst an dritter Stelle Englisch.

Als ich - einjährig - krank war, weihte meine Mutter mich dem Herrn: "Herr, ich weihe Dir meinen Sohn Stefan, wenn Du ihn jetzt nur gesund machst!"

Ich wurde in meinem ganzen Leben durchweg von Gott beschützt. Meine Eltern sangen mit uns an manchem Sonntag zum Frühstück: "All Morgen ist ganz frisch und neu des Herren Gnad und große Treu!"

Etwa im Oktober 1972, als ich also knapp 16 Jahre alt war, ging ich zu einer Bibelstunde im "CVJM" (im damaligen "Christlichen Verein Junger Männer"; die Bibelgruppe leitete I. Rothe). Dort bekehrte ich mich zu Jesus, eine nie bereute Entscheidung, die mein Leben tief prägen sollte. Es war die wichtigste Lebensentscheidung in meinem ganzen Leben. In jener Bibelstunde ging es um Johannes 11 und um die Auferweckung des Lazarus. Übrigens: Jesus kann auch jetzt Tote auferwecken.

Was sonst noch geschah zweimal im Sommerurlaub, siehe hier (externe Website) ...

Unsere Eltern ermutigten uns Kinder bzw. uns Jugendliche, in die Kirchengemeinde zu gehen: Die Baptisten in Hannover legten in mir 1972 bis 1976 eine gute Grundlage des christlichen Glaubens.

Was mich stark ansprach: "Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen: / wir sind, die wir von einem Brote essen, / aus einem Kelche / trinken, alle Brüder / und Jesu Glieder.

Wenn wir wie Brüder beieinander wohnten, Gebeugte stärkten und der Schwachen schonten, dann würden wir den letzten heilgen Willen des Herrn erfüllen.

Ach dazu müsse deine Lieb uns dringen! Du wollest, Herr, dies große Werk vollbringen, dass unter einem Hirten eine Herde aus allen werde."

Weil unser Lehrer das wollte, waren wir in Ostberlin - und besichtigten dort den "Thron Satans", den Pergamonaltar. Die besten Bibelausleger sagen, dass 1909 (Berlin. Erkl.) und 1933-1945 eine direkte Folge von der Geschichte um 1871 (Gründung des Deutschen Reichs) waren, ungefähr als man den genannten Altar nach Berlin brachte.

Taufe

Von 1974 bis 1976 entdeckte ich durch den Mitschüler Joh. K. die gute charismatische Bewegung, die zuerst in Braunschweig begann und dann auch nach Hannover kam. Joh. war etwa so alt wie ich.

Die charismatische Bewegung bestand aus Treffen in der "Kaffeetwete 3" in Braunschweig, aus den so genannten "Geschäftsleuten des vollen Evangeliums" in Braunschweig und in Hannover, aus der Öffnung eines Nonnenklosters in Hannover für "Gäste" (man baute im Kloster eine Mauer!) - und natürlich aus Treffen "hin und her in den Häusern", zum Beispiel in Celle. In der Kaffeetwete 3 trafen wir uns später nicht mehr.

Es waren in dieser erwecklichen Phase meistens amerikanische Gastprediger in Braunschweig und später in Hannover; John Andor und Steve Lightle zum Beispiel. 

"It was on a Sunday: Somebody touched me! I know, it was the hand of the Lord!" - Das klingt geheimnisvoll? Des Rätsels Lösung: Ich bin an einem Sonntag getauft worden! Das geschah in Hannover am 4. 1. 1976.

Eines Tages im Winter 1975/76 war Arthur Katz als Gastprediger da. Ich dachte damals daran, getauft zu werden (ich nenne diese Taufe "Glaubenstaufe"). Der liebe Arthur Katz war Jude und taufte öfter messianische Juden, die nicht in eine christliche Gemeinde hineingetauft werden wollten. Darum taufte er öfter in Badewannen irgendwo privat. Es waren einige Taufwillige da. Darum versuchte Arthur Katz, diese Menschen dort in Braunschweig zu taufen, was aber aus Mangel an Gelegenheit nicht gelang. Ich erinnere mich, dass dies am 3. Januar 1976 war. So versuchten wir es am 4. Januar in Hannover wieder - und nun mit mehr Erfolg! Diese besondere Taufe fand an diesem Sonntag (4. 1. 1976) bei den Klügels in Hannover statt. Ich konnte dort mit einigen weiteren Täuflingen in einer Badewanne getauft werden. Viel später ging ich verbindlich in die Baptistengemeinde in Hannover: Mein Pastor erkannte diese Taufe 1982 an.

Ich erzähle noch genauer von meiner Taufe - und von etwas, was dieser "Badewannen-Taufe" vorausging: Es war am 3. oder 4. Januar 1976. (Das kann durchaus sein. Denn auch am 3. Januar war ich in Hannover und fuhr mit Kochs im Auto nach Braunschweig.) Ich musste dazu mit dem Fahrrad durch den Wald in Hannover fahren; ich glaube, so ungefähr abends um sieben oder so. Da ging mir die Luft aus dem einen Fahrradreifen. Ich fuhr aber trotzdem weiter. So zeigte ich, dass mir die Umstände egal waren und dass ich bestimmt und unter allen Umständen jetzt getauft werden wollte! So erinnere ich mich schwach. Am 4. Januar 1976 wurde ich in Hannover von Arthur Katz getauft - in der Wanne bei Klügels.

Ich erinnere mich gerne an 1975 / 1976, nämlich an K.-H. Teismann, wie er einen jungen Mann durch Jesu Kraft befreite! Zu dieser Zeit wusste ich schon ziemlich intuitiv vom Blut Jesu und Seiner Kraft. - Überhaupt war diese Zeit in der charismatischen Bewegung sehr schön! Wir sangen oft: "Halleluja, Halleluja ..." - Irgendwann betete ich: "Mach mich bereit für die Erweckung!"

Geistestaufe

Die Zeit 1974 bis 1976 mit John Andor und vielleicht besonders mit Steve Lightle und den vielen Menschen war sehr wichtig für mich. Wir sangen biblische Lieder aus dem "Wort im Lied". Originalton Steve Lightle: "Ich liebe Jesus mit meinem ganzen Höörzen!" Und: "We need each other; wir brauchen einander." - Es gab gute Lehre und eine Vorbereitung für meine "Geistestaufe". Ganz genau erinnere ich mich an die Situation ca. 1975 und 1976 mit Steve Lightle, als er uns heraus­forderte, "Jesus ist mein Herr" zu sagen, um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist zu bekommen. Ohne dass er genau sagte, was wir sagen sollten! Und ich erinnere mich, dass ich sofort begriff. Und ich bekannte als erster in der Runde: "Jesus ist mein Herr!"

Erst Monate danach bekam ich die Geistestaufe. Das Zeichen der Geistestaufe ist die "Sprache", die man bekommt. Ich bekam das Sprechen in anderen Sprachen im Sommer 1976 von Gott.

Von 1976 bis 1977 war ich in Wolfenbüttel, wo ich sehr gute biblische Lehre hatte. Ich nenne diesen Lebensabschnitt die "Wobü-Zeit" - und ich bin sehr dankbar für die lieben hingegebenen Menschen wie zum Beispiel den jetzt schon verstorbenen sehr lieben Bob Humburg und all die wunderbaren Mitchristen in Wolfenbüttel! Und die Lehrer wie H.-P. Grabe. Hans-Peter sagte wohl 20-mal: "Jesus muss uns groß werden; und dazu brauchen wir den Heiligen Geist." Hier in Wolfenbüttel bekam ich die schöne Verheißung: "Es wird ein Leben sein im Dienst der Heilung und ein Leben der Weisheit." Das Liedgut aus der damaligen Wolfenbüttel-Zeit kann ich jetzt noch singen! - Ich lernte: "Jesus ist doch der Sieger!"

Entstanden in der "Wolfenbüttel-Zeit"
Entstanden in der "Wolfenbüttel-Zeit"

Ich betete - wie oben beschrieben - zu Gott: "Herr, mach mich bereit für die Erweckung!" Wie der Herr Gebete erhört, ist Seine Sache. God answered my Prayer His Way. Schreibe Gott nicht vor, wie Er solch ein Gebet erhört! - Dieses mein Gebet nahm Er, der heilige Gott der Liebe und der Wahrheit, sehr ernst. Denn Gott der Allweise sagte durch Hans-Peter Gr. später, wohl im Jahre 1977 in Wobü, durch eine Prophetie: „Du wirst durch eine Dunkel­heit gehen. ... Du sollst die Abhän­gigkeit von Mir lernen.“

Ich wusste genau, dass Gott mich damit meinte, denn ich antwortete mit einem öffentlichen lauten Gebet. Zu diesem Beten möchte ich jetzt (2021) anmerken, dass ich sonst meist schwieg viele Jahre lang und nicht laut betete. Aber jene Prophetie von Hans-Peter sprach mich tief in meinem Geist so sehr an, dass ich durch den Heiligen Geist wusste, ich war gemeint! Und ich betete laut in Hingabe den Vers in Römer 8, 18 nach, wo es heißt: "... ich halte dafür, dass die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll ...". - Alle Dinge werden uns zum Besten dienen, wenn wir Gott lieben! Es soll etwas Schönes herauskommen, nämlich Erweckung. Das weiß ich. Ich habe es so gewollt; ich habe mitgearbeitet. - Heute (2021) sehe ich den Zusammenhang; und ich kann dem Herrn danken und beten: "Du bist gerecht in allen Deinen Wegen!" - "He is just in all His ways. Nobody knows the trouble I have seen."

Von 1978 bis 1981 arbeitete ich in der Landwirtschaft, was eine schlechte Entscheidung war.

1982/83 war ich Zivildienstleistender in der MHH (in der Medizinischen Hochschule Hannover). Ich schrieb EKG's und machte Röntgenaufnahmen von der Lunge. Man konnte das leicht lernen. Immer nur die Lungenflügel musste ich "fotografieren". Das war wegen des Aufenthalts auf den Intensivstationen etwas schwer für mich, weil ich zum Beispiel klinisch Tote sah.

Schöner waren da einige "Bonbons": Ich bekam eine Herzkatheter-Untersuchung zu sehen; später bekam ich es mit Herzverpflanzungen zu tun. Das war interessant. Dann waren Patienten mit Herz- und Bypassoperationen dort.

In dieser Zeit wusste ich allmählich, dass Gott noch etwas mit mir vorhat. Aber was genau? Ich hatte den Eindruck, es werde irgendwann um Asien und eine Datenbank gehen. Aber viel genauer wusste ich es nicht.

Gerne erinnere ich mich an meine "Gitarrenspielkünste" in Lüdenscheid, Frankfurt und Duisburg.

Im Januar 1984 machte ich in der MHH Hannover zwei Wochen lang ein Praktikum für Informatik. Ich lernte dort ganz grundsätzliches Computer-Wissen.

Ich war dann von Ende Januar bis August oder September 1984 in Hurlach, wo die Jüngerschaftsschule von "Jugend mit einer Mission" stattfand. Ein Highlight dort: die Prophetie: "Du bist wie ein Rennpferd, aber du wirst in Meiner Leitung gehen müssen; verfügbar und zahm." Originalton: "You are like a race horse. But you will have to go in My Guidance." - Lehrreich auch, dass man beten darf: Ich werde meine Sünden bekennen. Dass man eine Sünde als Demutsübung vor einem Menschen bekennt, war da gemeint; auch geht hoffentlich daraus hervor, dass man sich bei dem Bewusstwerden einer Sünde fest vornimmt, diese vor jemandem zu bekennen. - Ein sehr wichtiges Wort kam von Mercy: "Give Your Testimony!" Deutsch: Gib Dein Zeugnis! In den USA und genauer in Los Angeles konnte ich Englisch lernen. Und danach kam eine Phase in Lüdenscheid, wo wir renovierten.

1985 bis 1988 ging ich meinen Weg in Essen; ich lernte Elektroniker. Hier weckte ich meine Berufung mit dem sehr beliebten Heimcomputer „Commodore 64“, ohne allerdings zu wissen, was meine Be­rufung ist - Technik, Computer und das Programmieren. Ich begann jedenfalls, mit dem C64 in der Programmiersprache BASIC zu program­mieren. Auch die Programmier­sprachen Assembler und C sah ich mir an. Das Programmieren sollte noch später sehr wichtig für mich werden.

Bei der Arbeitssuche ist man - glaube ich - ziemlich allein gelassen. Ich erlebte das nicht selbst, aber ich musste mit ansehen, wie An sich 120-mal bewarb, und danach erst eine Arbeit fand.

Ich versuche mich zu erinnern: Ich nahm meine erste Arbeit am 1. November 1986 im Elektronik-Bereich bei einer Firma in Dortmund auf. Dieses Unternehmen bot mir leider nur ein halbes Jahr eine Stelle, bis April 1987. Danach war ich enttäuscht, dass die Arbeit so jäh abgerissen war. Darum wollte ich stu­die­ren. Das Studium, das ich aufnahm, begann ich im September 1987 in Bochum (sehr hoffnungsvoll als Gasthörer), um ungefähr am 10. November 1987 wieder aufzugeben.

Bis April 1988 war ich arbeitslos. - In Hannover wurde ich dann im Mai 1988 ausgebildet und getestet, um später in der Firma "Baustellen-Absperr-Service" zu arbeiten. Die Arbeit war irgendwann später zu schwer für mich.

Schöne Erinnerung: In Hannover bescheinigte man mir, ich könne gut lernen. Irgendwann danach sagte der Chef von B.A.S. zu mir: "Sie sind ein Schreibtischtäter". Er meinte damit, dass ich nicht draußen, sondern drinnen am Schreibtisch besser arbeiten könne. Wenn man zwischen den Zeilen lesen kann, erkennt man, dass auf Schreibtischen auch Computer stehen.

1988 begann meine beste Arbeitsphase, an die ich mich gerne erin­nere. Es war in Flörsheim, westlich von Frankfurt am Main und östlich von Wiesbaden. Ich lernte dort noch hinzu, denn es ging um Verdrahtungen und feine Elektronik. Ich fuhr mit meinem Auto immer nach Flörsheim - von Essen aus, und zwar zu der Firma "Taunus-Elektro-Bau". Zunächst musste ich immer weit fahren am Wochenende, teilweise als Fahrgemeinschaft (mein Arbeitskumpel kam auch irgendwo aus dem Ruhrpott mit einem getunten Käfer), danach wohnte ich in Frankfurt. Zunächst war ich Leiharbeiter, danach fest angestellt. In Flörsheim.

Ab November 1988 ungefähr wohnte ich dann in Frankfurt, und zwar in einer christlichen Wohngemeinschaft. Erwähnenswert ist hier vielleicht mein Bestreben, ab März 1989 durchweg in "Zungen" zu beten. Diese Phase des Betens in Sprachen ohne Unterlass begann nun, weil es einen gewissen Druck in der WG gab. Danach, sozusagen als Geschenk von Gott, entdeckte ich die erweckte Gemeinde in Frankfurt! - Auch wichtig ist hier der Erwerb meines ersten "Personal-Computers". Das war mir wichtig, und ich sagte auf die Frage, wofür ich diesen PC gekauft hätte, gebunden im Geist: "Für die Zukunft." Tatsächlich geschah es ja für die Zukunft, denn ich begann mit dem PC schnell in "Batch", in BASIC und in C/C++ zu programmieren.

Es war richtig Erweckung dort in Frankfurt, die ich ab April/Mai 1989 schön erleben durfte! Andy betete immer: "Komm, Heiliger Geist! Komm mit Kraft!" - Der liebe John Sandford war dort und betete für mich und besonders für die Heilung der Beziehung zu meinen Eltern! Und er gebot dem Feind (von: gebieten); er verbot ihm, in uns allen zu wirken.

In derselben Zeit arbeitete ich immer noch in Flörsheim. Einer meiner Vorgesetzten war moralisch sehr gut. Allerdings stellte sich heraus, dass er ein Zeuge Jehovas war. Er fühlte sich mit den Wochen und Monaten ermutigt, mich von seinem in meinen Augen unakzeptablen Glauben zu überzeugen. Ich konterte damals sehr weise mit der schönen Bibelstelle Phil. 2, 5 - 11 (Elberf.): Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus ⟨war⟩, 6 der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt (oder: wie einen Raub festhielt), Gott gleich zu sein. 7 Aber er entäußerte sich und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, 8 erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. 9 Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, 10 damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beugt, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, 11 und jede Zunge bekennt, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

So ist es richtig. So steht es in der Bibel: "Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht daran fest, wie Gott zu sein." - Siehe dazu die heftig verfälschte JW-Neue-Welt-Übersetzung im Bild!

So ungefähr im Jahre 1989 war ich kurz in Lüdenscheid und betete sehr, sehr viel in Sprachen. Da, plötzlich, als ich betete, brach eine Person in "Zungenbeten" aus. Die Person war ganz erstaunt!

Nach 1989 ging alles ein bisschen holterdipolter: Ich zog von Frankfurt nach Essen und von Essen nach Leer; begann bald zu programmieren in C/C++; ich fuhr zurück nach Duisburg, um dort eine erweckliche Zeit zu haben; schlief manchmal im Auto, wenn es nicht zu kalt dafür war; hatte erste Heilungserfolge; schlief manchmal kaum. Na, wenn das nicht holterdipolter ist!

In diesem Zeitabschnitt versuchte ich, ständig in meiner "Gebetssprache" zu beten; ich war aber nicht gut, moralisch gesehen. Immer wenn ich mich gut fühlte (besonders im Sommerhalbjahr), fuhr ich wieder nach Duisburg.

1989 und 1990 war ich wieder in Leer. Ich ging in Leer in die Pfingstgemeinde. Dort spürte ich die Kraft zu heilen. In Leer-Loga ritt ich im Philippsburger Park Galopp. Das zeigt mir, dass bei Gott alles möglich ist, denn Galopp hätte ich mir wohl nicht zugetraut. - Einige Tage später ging ich zu Dr. Geyken, um herauszukriegen, ob ich für Russland gegen Krankheiten geimpft werden sollte. Was es mit Russland auf sich hat, kommt gleich.

Von April 1990 bis September 1991 besuchte ich also die sehr erweckte und charismatische Gemeinde dort in Duisburg. Hier war mein bestes Erlebnis, dass ich getrieben vom Heiligen Geist jemandem schnell die Hände auflegte, so dass eine spontane Heilung geschah! Dies war in der Nähe von Hajo. - Von Duisburg aus fuhren wir zweimal mit einem älteren Bus nach Russland; einmal mit der Betonung, ein wenig den Folgen von Tschernobyl abzuhelfen.  - Ich war dem Gebet und Gott sehr intensiv gewidmet zu der Zeit. Wir beteten für Kranke, und meines Wissens gab es Heilungen, was ich aber nicht beweisen kann.

Hier, in Duisburg, bekam ich für mein späteres Leben wichtige Prophetien und gute Impulse. Zum Beispiel gab mir ein Pastor ein Glas Wasser zu trinken und sprach mir zu: "Aus deinem Innern werden Ströme lebendigen Wassers fließen." Ich bekam das schöne Wort: "Allezeit Sieg in Jesus, wenn Waffenrüstung." Allgemein sagte der liebe, vorbildliche Hajo: "Es gibt nur Herausforderungen!" Und es gab bei mir eine Befreiung von dem Isebel-Geist durch eine Handauflegung , als ich mit der Reisegruppe in Russland war. Dort in Russland sangen und predigten wir auf der Straße. Aber vielleicht war das Wichtigste, dass wir nach einem gewissen Anlauf für die Kranken beteten. Hajo sagte: "Betet für die Kranken!" Ich betete für zwei oder drei Menschen, und es war erfolgreich, denn ich betete für eine kranke Nase, und die Frau war plötzlich ganz überrascht! - Ich erinnere mich ganz genau an den "Vorspann": Jemand musste beten und kämpfen, damit wir noch einen Teil hatten, bei dem wir für Kranke um Heilung beten durften.

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Rennpferd
dass der Herr dich wie zu einem Rennpferd gemacht hat
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Zu der Zeit bekam ich von Gott das Lied: "Herr, strecke Deine Hand aus zur Heilung ...".

Damals schwankte ich zwischen Duisburg und Leer, weil ich im Winterhalbjahr nicht so gut in Duisburg sein konnte, denn ich schlief öfter in Duisburg im Auto und ging dort in die Gemeinde. Auch in Leer ging ich in eine sehr gute Pfingstgemeinde.

Nun kam auch bald die Zeit, in der ich mit dem richtigen Programmieren in C++ begann. Das hat nun wieder mit meiner Berufung zu tun. Es war 1991.

1992 bis 1997 konnte ich in Emden wieder in einer Wohngemeinschaft sein. Im Jahre 1992 etwa begann ich, mich mit christlicher "Dauermusik" zu berieseln. Aber es war zum Teil richtig laut, und ich hatte einen Walkman und Kopfhörer auf und laute christliche Lobpreis-Musik an (für meine Ohren laut). Ich erlebte seitdem kleine Wunder! - Hier muss ich einmal erwähnen, dass ich  1992 beinahe asketisch lebte für wohl etwas über zwei Jahre und dass ich in dieser Zeit im Fleisch "litt" (1. Petr. 4, 1). - Ein lieber Pastor gab mir den Bibelvers: Johannes 14, 27.

Einmal in dieser Zeit sah ich einen jungen Mann im Krankenhaus mit Blut im Bett. Sofort betete ich zum heilenden Herrn Jesus, dass die Blutung aufhören möge. Und derselbe junge Mann war später wohlauf und quicklebendig. - Zu jener Zeit war ich "Pfingstler" und lernte so allmählich zu proklamieren: "Heilung und Befreiung gehört mir in Jesus!". Es gab sogar einen gewissen Druck während der Arbeit in der Cafeteria! - Ich saß am Computer und programmierte ab 1992 bis 1995 in C++ (meist strukturiert) und übersetzte ein englisches Dokument (4DOS.TXT). In 1994 begann ich, zur VHS (Volkshochschule Emden) zu gehen und den "EDV-Anwenderpass" zu machen - mit den Prüfungen! Ich lernte im Anschluss an diese Zeit Word for Windows.

Es war 1995. Ich nenne es "Operation Theßensohn". It came to me like a great swoosh! Ich war so voll vom ständigen Beten in Sprachen, dass es wunderbar war. Wir sangen Lieder, und so geschah es wie durch ein großes Wunder, dass ich plötzlich "Come, Holy Spirit" sagte und dass die liebe G. Theßensohn frei wurde vom Rauchen und von manchem mehr noch, denke ich heute. Es war schön, gewaltig und übernatürlich! So etwas habe ich selten erlebt.

Jenes Ereignis möchte ich noch einmal etwas ausführlicher beschreiben: Zuerst sangen wir in einem selbst organisierten Kreis ohne Leiterschaft gute Lobpreislieder. Dass dies ohne die Leiterschaft angedacht war, sehe ich heute als nicht glücklich an. Dann geschah es: Die liebe Gretel "fuhr" wie eine Schlange auf dem Boden und wand sich kurz vor ihrer Befreiung ganz schnell direkt vor meinen Füßen auf dem Teppich! - Ich sagte, getrieben vom Heiligen Geist: "Come, Holy Spirit!" Ich konnte diese englische Ausprache nicht steuern. Und sie war sofort frei. - Weil ich weiter ohne Unterlass in Sprachen betete, so denke ich heute, konnte der gute befreiende Herr Jesus noch einen anderen jungen Mann von der Kette des Rauchens in die Freiheit bringen, weniger spektakulär. Das geschah auch sofort.

Dann, 1996, pflegte ich einen kleinen Garten mit einem ganz kleinen Teich. Mein Leben mit Jesus ließ leider etwas nach zu dieser Zeit. - 1997 war ich in Oldenburg und programmierte; hier in Oldenburg lernte ich "COGPACK" kennen und versuchte, Teile aus diesem kognitiven Programm in C++ selbst zu programmieren.

1998 in Leer angekommen, machte ich mich verbindlich in Hans-Peter Grabes Gemeinde.

Irgendwann war mir klar: Ich hatte eine "Vision" für mein Leben. Ich wollte Menschen helfen, in ihre Berufung zu kommen. Noch genauer gesagt, will ich etwas machen, was Menschen konkret dazu verhilft, in die Mission zu gehen.

Im September 1999 wollte ich wieder stu­die­ren – in Emden, Informatik! Ich begann auch und fuhr immer von Leer nach Emden. Aber ich hielt nicht lange durch; das Studium gab ich schnell auf. Am 10. November 1999 war das Studium schon wieder vorbei. Und im Dezember 1999 fing ich bei Manfred Falk zu arbeiten an, Gewürze abfüllen, und das bis 2015.

Es gab auch eine "Dornröschenzeit": Von 2000 bis 2010 etwa lebte ich so dahin und machte insgesamt recht wenig. Wir sahen fern (Hallo, Robbie) und spielten UNO - und Sudoku. Mein Vater starb 2005 in Leer.


Jetzt kam eine entscheidende Wende: Ich glaube zu wissen, dass es im Jahre 2011 war. Es begann mit einer Produktion von Derek Prince. Damals stellte ich aus Kassetten CDs her. Ich hörte fast zufällig diese sehr gute Lehre über Zauberei. Die Serie heißt: „Das Kreuz besiegt die Zauberei.“ Und ich vollzog alles nach, was Derek Prince da sagte. Nur Derek Prince und dem lieben Herrn und den Bibelversen und den Gebeten für mich ist es zu verdanken, dass ich aufwachte! Denn ich wachte wirklich gründlich auf. Zwei Jahre später etwa fuhr ich nach Süddeutschland und traf D. Tracy. Dieser betonte die Bibelstelle: "Dein Reich komme!" - Ich betete dort für Erweckung und für erweckte Ehen.

Ab diesem für mich wich­tigen Zeitpunkt konnte ich erst wieder die Bibel lesen – und ich las – auch gerade im Bahnhof – sehr viel und ausgiebig die Bibel und einige Bücher von Derek Prince. Der wichtigste Effekt des vielen Bibellesens war wohl, dass ich mein Leben ordnen konnte. Ein umfassen­der Heilungs­prozess begann. Ich saß bei McDonalds, wo Gott zu mir sprach. Ich vergab viel tiefer und besser; ich weiß noch, wo ich saß, als ich richtig vergeben lernte: im Bahnhof in Leer und in dem Restaurant "Schöne Aussichten". Ich entdeckte meine schöne Berufung, den Computer. Ich kaufte mein Notebook mit Windows 7 und Access 2010, ich las mit dem Computer in der Bibel, auch bei „Schöne Aussichten“ zum Beispiel. Und ich las immer wieder Derek-Prince-Bücher.



Es kam das Jahr 2012. Nun fing mein „Leben im Internet“ an. Daran war maßgeblich meine liebe Mutter beteiligt. Sie war es, die zu mir sagte: „Stefan, ich möchte mit meinen Bildern an die Öffentlichkeit." Meine Mutter gab nämlich 15 Jahre lang einmal in der Woche für Seni­oren und Seniorinnen eine Malstunde, wobei viele sehr schöne Bilder entstanden. Zur Erklärung, warum dadurch meine Internet-Aktivität begann, sei hier gesagt: Ich begann durch die Inspiration meiner Mutter mit unserer ersten Webseite: senioren-koennen-doch-malen.

"Ich möchte mit den Bildern ins Internet. Kannst du mir dabei hel­fen?“ - so fragte mich meine Mutter im Sommer 2012. Ich hätte so gerne geholfen, aber ich hatte zunächst noch keine Ahnung, wie das geht! Direkt davor, nämlich im Mai 2012, kaufte ich durch Gottes Fingerzeig eine gute Digitalkamera, ohne zu wissen, wofür ich sie brauchen würde. Ich weiß auch noch, wo ich diese Kamera gekauft hatte: bei „Modern Optik“ in Leer. Später bei dem Veröffentlichen der gemalten Bilder nutzte ich diese Digitalkamera.

Gleich im Sommer 2012 traf ich etwas, was ich später für Webseiten brauchen würde: - durch Gottes gutes Eingreifen und durch die Leitung des Heiligen Geistes - das „Ding“: einen leicht zu bedienenden Webseiten-Baukasten; Jimdo. Auf solch einer Webseite sollte natürlich auch guter Text stehen. Und zum Glück schrieb meine Mutter einen schönen Text.

Stand: 2020
Stand: 2020

Schnell erstellte ich die Webseite „senioren-koennen-doch-malen.de“ – zu diesem Zweck war ich ganz oft bei McDonalds, weil ich hier im Trubel "Ruhe" fand und weil ich eine Internet-Verbindung bei McDonalds hatte. - Da ich ein oder zwei Themen hatte, mit denen auch ich ins Internet wollte, erstellte ich auch eine Webseite für mich.

Ja, hier gab es noch ein wichtiges Ereignis, welches der Auslöser war, dass ich an die "Fibonacci-Zahlen" und an den Goldenen Schnitt besser glaubte. Und an eine Schule. Es war genau am 1. Januar 2013. Ich fand dieses Video "Ancient Knowledge" bei YouTube:

Irgendwann erinnerte ich mich daran, dass der Herr mit Feuer tauft. Ich durfte beten: "Komm, Heiliger Geist und Feuer!" - In den Jahren danach erkannte ich, dass ich ja programmieren kann. Das Programmieren in C übe ich auch intensiver.

Zu einem anderen Zeitpunkt - ich glaube, es war im Mai 2014 - hat Gott mir die Gnade gegeben, quasi in die Zukunft zu schauen. Damit meine ich folgende schöne Begebenheit:

Ich erlebte jene Situation in Leer, wo ich "leiten" durfte: Es geschah in einer Räumlichkeit, wo mehrere Computer und ein Netzwerkdrucker standen. Eine Gruppe von fünf Menschen waren wir. Jeder wollte etwas am PC tun. Eine wollte Word benutzen, der andere wollte etwas bei Ebay sehen. Herr J. wollte aber nichts tun, er wusste jedenfalls nichts. Da sagte ich zu ihm: "Wir können ja drucken!" - Und das ging gut und verlief harmonisch: Jeder hatte etwas erreicht am Ende!

Im Jahre 2015 hörte ich auf, bei Manfred Falk in der Großen Rossbergstraße zu arbeiten. Ich hatte den Eindruck, Gott würde mich auf ein Programm namens "mySQL" hinweisen.

Hier ein Exkurs zu mehr Inhalt zum Thema "Videos semiprofessionell". Dieser Lebensabschnitt begann 2015.

Bald danach, nämlich im Februar 2016, gelang es mir durch Gottes Wink, eine Unterseite in Wikipedia vollständig zu überarbeiten! Es war die Wikipedia-Seite "Exzesscode".

Es begab sich, dass ich von Gott hörte: "Phi-Schule"; es mag sommers 2016 oder 2018 gewesen sein. Ich erinnere mich nur noch, dass die Ruhe in Holland mir dazu verhalf.


Aktuell

Auch zum Heilungsprozess gehört, dass ich seit Oktober 2017 für Israel beten kann. Es macht mir Spaß, Informationen von ICEJ über Israel anzusehen!

Seit 2019 strenge ich mich an, die ganz einfache, die objektorientierte und auch die funktionale Programmierung zu begreifen. Auch Englisch ist jetzt verstärkt mit dabei, weil ich amerikanisches Englisch sprechen können will.

Ich lernte Rodney Howard-Browne kennen. Das ist ein großer Segen.

Jetzt habe ich gerade einige kleine Erfolge bei der Hilfe für andere liebe Menschen an Notebooks und Laptops.

O Herr! Gib mir Weisheit dabei! Du, Gott, bist allwissend. Du, mein Herr, kannst auch Informatik.

Im Laufe des Jahres 2020 lerne ich gute Pastoren kennen wie Tobias Teichen.

So etwa Ende 2020 lerne ich den lieben Daniel Exler und den Edmund kennen. Das ist sehr gut.

In diesem Kontext kann ich auch hier erwähnen, dass ich "Zoom" hatte und benutzte. Beim "Zoomen" bekam ich die Prophetien: "Engel werden Dich beschützen." Und: "Alles muss mir zum Besten dienen." (das Letzte von Edm. Exl.)

Seit März 2021 "trample" ich auf den Geist der Menschenfurcht, und das so lange, bis er vollständig weg ist! (29. 3.)

Und nun wird mir die Bibelstelle groß und wichtig: "Tu das Werk eines Evangelisten. Vollführe Deinen Dienst." (2. Tim. 4, 5) - Ich habe im August 2020 den lieben Bernd zu Jesus gebracht. Das war sehr schön. (Geb: 25. 8.)

Markantes Ereignis: Ich beginne, den Herrn besser zu preisen! "Der Herr ist hier, wir geben Ihm Ehre ..." - Das erlebe ich sehr intensiv seit 29. 6. 2021! Auch die Lieder aus Wolfenbüttel kann ich gut singen. Ich glaube, Gott stellt mich wieder her.

Am 4. Juli 2021 betete ich intensiv: "Vater, Dein Reich komme nach Deutschland!" - Soll heißen: Erweckung wünsche ich mir. Jesus Christ is Lord over Germany. - Gott wird Deutschland heilen. Das ist biblisch; siehe 2. Chronik 7, 14 an. Ab jenem Zeitpunkt im Jahre 2021 gab es eine Fastenzeit. Es war für mich anstrengend.

In meinem Leben habe ich immer (zaghaft oder ein bisschen mutiger) von Jesus erzählt.